Was ist Bindungsanalyse?

Kurz erklärt ist die Bindungsanalyse die Vertiefung der vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung. In den regelmäßigen Treffen, meist ab der 18. - 20. Schwangerschaftswoche (in der Regel 15-25 Sitzungen, wöchentliche Treffen) werden bei den ersten Terminen wichtige Ereignisse im Leben der schwangeren Frau und ihres Partners besprochen.

Den Mittelpunkt der Bindungsanalyse stellt die wöchentliche Babystunde dar. Die werdende Mutter wird im liegenden Zustand in einen entspannten Zustand begleitet. Während dieser Phase kann die Frau Empfindungen zwischen ihr und dem Baby wahrnehmen. Es entsteht ein Kontakt zwischen Mutter und Kind, der die Bindung fördert.
Zwischen der 36./37. Schwangerschaftswoche beginnt die Abschlussphase, eine Zeit der Verabschiedung der Schwangerschaft, das Kind wird auf die Geburt und die Zeit danach vorbereitet, dazu werden Texte angeboten die auf diese Zeit vorbereiten und Gefühle zwischen Freude und Angst zu begleiten. Nach der Geburt gibt es ein bis zwei Treffen um das Erlebte zu besprechen.

Es hat sich gezeigt das die Bindungsanalyse eine sehr gute Möglichkeit ist Frauen zu begleiten die traumatische Erlebnisse mit in die Schwangerschaft nehmen, z.B. bei Fehlgeburten, traumatische Geburtserfahrungen, schwierige Familiensitutationen,...

Zitat einer Mama: "Nachdem Verlust meines ersten Sohnes, konnte ich die 2. Schwangerschaft anfangs nicht mehr so unbeschwert genießen, die Bindungsanalyse bot mir die Möglichkeit Sicherheit und Vertrauen aufzubauen und ermöglichte mir neben berührenden auch wirklich witzige Momente in der Kommunikation mit meiner Tochter."

Mehr Infos unter https://www.bindungsanalyse.at